Interessante Zahlen der Internetkriminalität

Anhaltend hohe Zahlen der Internetkriminalität zeigen sehr deutlich, dass Firmen und Behörden sich zusehens im Fadenkreuz von kriminellen, religiösen oder poltisch motivierten Tätern befinden. Dabei dürfte die Dunkelziffer noch deutlich höher sein, denn oftmals bleiben die Versuche unentdeckt bzw. unbemerkt. Es dürfte dabei jedem klar sein, dass Angriffe auf die IT-Infrastruktur eines Landes, von Behörden oder Unternehmen einen erheblichen Schaden verursachen können.

Internetkriminalität – Definition

Generell spielt sich die Internetkriminalität technologisch im Internet ab. Dabei wird von der sogenannten Computerkriminalität scharf getrennt, da hier kriminelle Aktionen auch offline durchgeführt werden können. Der Schutz vor Kriminellen im Internet wird als Onlinesicherheit bezeichnet. Unter die Internetkriminalität fallen jetzt Straftaten der Datenspionage, des Internetbetruges und Cyberangriffe durch feindliche Nachrichtendienste oder Terroristen. Ebenso werden Delikte im Bereich von Mobbing oder das Vortäuschen einer falschen Identität unter dem Begriff „Internetkriminaltät“ verstanden.

Maßnahmen gegen Internetkriminelle

Die Aktivitäten von Kriminellen im Internet ist mittlerweile auch in den Fokus der Poltik gerückt. So hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie eine spezielle Website für den Schutz von Daten eingerichtet. Mit dem Aufbau des TeSIT durch das BKA bestehen nun Möglichkeiten, umfangreiche Supportmaßnahmen bei der dienstlichen Ermittlung von Internetkriminalität einzusetzen. International existieren für Ermittlungen gegen Internetkriminelle einige sehr interessant Abkommen. So wurde im Jahre 2001 das Abkommen „Übereinkommen über Computerkriminalität“ zwischen 26 Ländern des Europarates, Kanadas, Südafrikas, den Vereinigten Staaten von Amerika und Japan unterzeichnet. Ziel war es, die verschiedenen Regelungen im Bezug auf Strafverfolgungen von Computerdelikten zu harmonisieren. 2009 stellte die Europäische Kommission einen Maßnahmenkatalog zum Schutz von IT-Infrastrukturanlagen vor. Dieser Katalog beinhaltete unter anderem einen fünf Punkt-Plan (Internationale Zusammenarbeit, Kriterien-Vereinheitlichung bei IT-Netzen.

Fallzahlen zur Internetkriminalität

Die dafür relevante Statistik wird unter dem Begriff der Cyberkriminalität geführt. Die Cyberkriminalität selbst setzt aus den beiden Bereichen der Internet- und Computerkriminalität zusammen. So wurde im Jahre 2015 eine Anzahl von 45.793 Delikte (siehe Statista) im Bereich der Cyberkriminalität in Deutschland registriert. Im Jahre 2012 war diese Zahl mit 64.426 Straftaten am höchsten in Deutschland. Es ist damit also erkennbar, dass die offiziellen Zahlen wieder rückläufig sind. Interessant sind in diesem Zusammenhang die Zahlen zur Aufklärungsquote der Delikte. Demnach wird lediglich nur jeder vierte Internetkriminelle von der Polizei gefasst (Statistik von N24). Die Dunkelziffer von Delikten im Internet ist um ein Vielfaches höher. So schätzt der Bund Deutscher Kriminalbeamter, dass die Dunkelziffer bei 90 Prozent liegt. Sofern Sie zu dem genannten Bereich Fragen haben, so können Sie sich gerne einmal auf der Seite der DETEK AG umsehen.

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