Wirtschaftsspionage wirksam verhindern

Die Wirtschaftsspionage wird oftmals durch feindliche Staaten mittels derer Nachrichtendienste durchgeführt. Bekannte Angriffsszenarien sind die Verwendung von USB-Sticks oder das illegale Abfotograrfieren von geheimen Unternehmensinformationen wie Fertigungspläne, Einkaufspreise etc. Oftmals erfolgen die Angriffe durch eigene Mitarbeiter bzw. Informanten von Innen heraus. Das Social Engineering kann dazu dienen, um von bestimmten Menschen an spezielle Informationen zu gelangen. Dazu werden Geschäftsverteilungspläne ausführlich studiert, um einen fingierte Prozess gegenüber einem Mitarbeiter eines Unternehmens zu starten. Oftmals kann so die Unternehmenszugehörigkeit simuliert werden und der Angreifer kann umfangreiche Wirtschaftsspionage betreiben.

Unternehmen und Wirtschaftsspionage

Die Angriffsmöglichkeiten sind durch die Datenhaltung über IT-Systeme facettenreicher geworden. Daher verwundert es auch nicht, dass die Unternehmen organisatorisch Informationssicherheitsbeauftragte eingestellt haben. Diese stellen neben Informationssicherheitsrichtlinien auch Schulungen für die Mitarbeiter bereit. Oftmals wird sich an allgemein gültige Richtlinien wie den BSI-Grundschutz. Normale IT-Nutzer können oftmals Attacken wie Phishing-Mails nicht erkennen. Hier müssen entsprechende Sensibilisierungsmaßnahmen vom Unternehmen erfolgen, um diese Gefahrenquelle möglichst zu minimieren.

Abwehrmaßnahmen in Deutschland

WirtschaftsspionageZu den Aufgaben des Verfassungsschutzes gehört auch die Abwehr von Wirtschaftsspionage. Ein aktueller Bericht ist hier abrufbar. Daneben sorgt der Bundesnachrichtendienst im Ausland dafür, feindliche Wirtschaftsspionage gegenüber deutschen Unternehmen aufzuspüren. Dabei werden Unternehmen oftmals vom Verfassungsschutz auf Konferenzen über mögliche Spioagegefahren aufgeklärt.

Statistik über Wirtschaftsspionage

In eimem Bericht des Handelsblatt wird von einem Schaden von rund 50 Milliarden Euro pro Jahr für die deutsche Wirtschaft ausgegangen. Angriffe werden dabei insbesondere aus den Staaten Russland und China gegenüber der deutschen Infrastruktur bzw. Unternehmen gestartet. Bitkom warnt davor, dass mit der Industrie 4.0 neue Angriffmöglichkeiten für Wirtschaftsspionage entstehen. In einem Bericht des Bundeskriminalamtes wird von einem starken Anstieg der Datenspionage berichtet. So stieg die Anzahl erfasster Fälle im Jahre 2008 von 7.727 auf 16.794 im Jahre 2012. Die Gesamtanzahl in den Jahren 2008 bis 2012 betrug 66.928.

Auch „Freunde“ betreiben Spionage

Im Zuge der NSA-Spionageaffäre, die von Edward Snowden aufgedeckt worden war, kam heraus, dass die Vereinigten Staaten von Amerika im große Stile Spionage betreiben. Gründe seien nach Angaben von James Woolsey insbesondere darin zu sehen, die Bestechung durch (deutsche) Unternehmen zu unterbinden. Es ist ebenfalls davon auszugehen, dass auch die Nachbarstaaten Deutschlands mehr oder minder Wirtschaftsspionage mit dem Ziel des Technologiediebstahls betreiben. Glauben Sie, dass ihr Unternehmen Ziel von Wirtschaftsspionage geworden ist? Dann zögern Sie nicht und kontaktieren professionelle Ermittler.

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