Recherche der verdeckten Ermittler

Bei einem verdeckten Ermittler handelt es sich um eine Person, die zumeist im Rahmen von Ermittlungsverfahren der Strafverfolgungsbehörden zivil gekleidet Recherchen und Ermittlungen gegen bestimmte andere Personen durchführen. Die verdeckten Ermittler selbst bauen sich in der Regel des Ermittlungsverfahrens eine komplette andere Identität auf. In der Regel werden diese Ermittlungsverfahren von Angehörigen der Polizei oder Zolls durchgeführt. Allerdings operieren auch Ermittler anderer Behörden wie Verfassungsschutz oder Bundesnachrichtendienst verdeckt.

Ermittler – Grundlagen der Ermittlungsarbeit

Die Grundlage der Arbeit von verdeckten Ermittlern ergibt sich aus dem Paragraphen 110aff. der Strafprozessordnung. Zudem gab es einen gemeinsamen Beschluß der Justiz- und Innenminister der Länder über den Einsatz von V-Leuten und den verdeckten Ermittlern.
Sowohl Paragraph 110a StPO als auch der gemeinsame Beschluß regel, dass bei bestimmten Anhaltspunkten von Straftaten der Einsatz von Ermittler oder die Anwerbung von sogenannten V-Leuten erlaubt ist. Eine Staatsanwaltschaft muss diesem Einsatz zustimmen. Sollte eine bestimmte Gefahr in Verzug sein, so können Polizeibeamte auch drei Tage nach dem Einsatz noch die Erlaubnis von der Staatsanwaltschaft einholen. Das Betreten einer Wohnung eines Beschuldigten erfordert generell in jedem Fall die Befugnis durch einen richterlichen Beschluß.

Rechte und Klassifizierung der verdeckten Ermittler

Der Aufbau einer komplett erfundenen Identität ist erlaubt. Ebenfalls erlaubt ist es für die Ermittler, mit dieser Scheinidentität Rechtsgeschäfte zu tätigen. Dieses ergibt aus dem Paragraphen 110a im zweiten Absatz der Strafprozessordnung. Die Scheinidentität erlaubt es auch, Personen zu bestimmten Sachverhalten als Zeugen ohne die übliche Belehrung zu vernehmen. Neben den verdeckten Ermittlern existieren noch die V-Leute und Informanten, die ebenfalls Informationen zum Beispiel für Strafverfolgungsbehörden liefern.

Schutz des Ermittlers

Kommt zu einem Strafprozess, so wird das Gericht die Identität des Ermittlers nicht preisgeben. Diese Handlung basiert auf den Paragraphen 110b im dritten Satz des dritten Absatzes der Strafprozessordnung. Zum einen kann diese Scheinidentität für weitere Ermittlungen gut genutzt werden. Ebenso besteht bei Offenlegung der Identität die Gefahr, dass das Leben und das der Angehörigen im höchsten Maße gefährdet ist. Die Offenlegung der Beweise erfolgt entweder durch das Gericht selbst, indem außerhalb der Gerichtssaals der Ermittler vernommen wird, oder indem jemand drittes als Zeugen vom Hörensagen den Ermittler vertritt. Wenn Sie gute Ermittler benötigten, so sollte Sie die Website der DETEK AG besuchen.

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