Erkenntnis von einem Kapitalanlagebetrug erlangen

Oftmals ist es bereits zu spät, wenn gutgläubige Anleger Erkenntnis von einem Kapitalanlagebetrug erlangen. Der Artikel erklärt zunächst, was überhaupt ein Kapitalanlagebetrug ist. Ebenfalls geht der Artikel darauf ein, was man tun kann, wenn man Opfer von windigen Betrügern geworden ist.

Form und Defintion von Kapitalanlagebetrug

Von Kapitalanlagebetrug wird gesprochen, wenn von scheinbaren Vermögensberatern oftmals in schönen Worten wie „sicher“, „hohe Rendite“ und „jederzeit verfügbar“ über eine Geldanlage gesprochen wird. Die Versprechen werden getätigt, damit das arglose Opfer diesen Tätern für die scheinbare Geldanlage zur Verfügung stellt. Das Geld wird entweder bar händisch übergeben oder es erfolgt einer unbare Transaktionen auf einem von den Tätern angegebenes Konto. Die verschiedenen Formen des Kapitalanlagebetrugs werden nach dem Strafgesetzbuch vor Gericht bestraft. Dabei verschwimmt oftmals die Grenze von kriminellem Handeln und exorbitanten hohen Agio-Kosten.

Arten des Kapitalanlagebetruges – das Schnellballsystem

KapitalanlagebetrugEin klassischer Fall von Anlagebetrug liegt bei der Anwendung eines Schnellballsystems vor. Die Auszahlungen von Renditen erfolgen dabei meist mit den Anlagegeldern neuer „Geldanleger“. Das System benötigt dabei ständig eine stetig steigende Anzahl neuer Teilnehmer. Bleiben neue Teilnehmer aus bzw. nimmt die Anzahl der Neuankömmlinge in einem Schneeballsystem ab, so droht der Zusammenbruch des kompletten Systems. Dabei gibt es gewisse Anzeichen, um ein Schneeballsystem zu erkennen. Es verfügt über eine sehr gute Auszahlungs-Rendite von mehr als zehn Prozent und gibt an, den Markt sicher schlagen zu können. Gleichzeitig soll man noch Vertriebspartner werden, um das Produkt weiter unter die Leute zu bringen. Dabei müssen von den Neuangeworbenen erhebliche Zahlungen geleistet werden. Ein berühmt berüchtiger Fall trat in Polen auf. Dort konnten Anleger in „Amber Gold“ anlegen. Es wurden Traumrenditen von 12 und mehr Prozent versprochen.

Arten des Kapitalanlagebetruges – das Ponzisystem

Auch das sogenannte Ponzisystem verspricht hohe Traumrenditen. Dabei wird zusätzlich versprochen, dass die Gewinne garantiert seien und fast gar kein Risiko bestünde. Es wird lediglich das Geld transferiert, der Anleger selbst muss ansonsten nicht tätig werden. Ebenfalls wird verschleiert, woher die Gewinne überhaupt stammen. Es wird zwar ein Geschäftsmodell präsentiert, die täglichen Aktivitäten sind für den Anleger nicht einsehbar. Auch wird betont, dass ein Reinvestment der Gewinne sich so „richtig lohne“. Ziel der Betrüger ist es hier, die Geld möglichst lange zu behalten, um den Zusammenbruch des Systems zu verhindern.

Arten des Kapitalanlagebetruges – Schrottimmobilien

Ein weiteres Betrugssystem, welches insbesondere nach der Wiedervereinigung in den neuen Ländern verwendet wurde, sind die sogenannten Schrottimmobilien. Überteuerte Immobilien wurden an den ahnungslosen Geldanleger gebracht, der oftmals sogar noch einen Kredit von einer Bank dafür aufnahm. Oftmals waren diese Immobilien ein Sanierungsfall.

Fazit und Hilfe

Wenn Sie Opfer von Kapitalanlagebetrug geworden sind, so sollten erfahrenen Ermittlern den Sachverhalt aufklären lassen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der DETEK AG

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.