Das NSA-Überwachungsprogramm PRISM

Der Begriff PRISM ist ein Abkürzung für die englischen Worte „Planning tool for Resource Integration, Synchronization and Management“. PRISM ist eine Software, die von der NSA eingesetzt wird. PRISM selbst ist nur ein Teil der Software-Suite Stellar Wind. Einer der wichtigen Bestandteile von PRISM ist das Anzapfen der Daten von einigen großen Internetkonzernen, um so eine vollumfängliche digitale Überwachung von Personen zu gewährleisten. Einige Internet-Konzerne haben bereits zugegeben, Daten an die NSA übermittelt zu haben. Ob diese aktiv oder passiv am PRISM-Projekt beteiligt sind, ist noch immer nicht ganz geklärt. Was dagegen klar ist, ist die Tatsache, dass einfach die Kabel der großen Tier1-Provider abgehört werden.

Aufgaben und Ziele von PRISM

PRISMPRISM überwacht im großen Stile auf der ganzen Welt. Aufgrund der Erfahrungen des 11.Septembers 2001 wurde mehrere solcher Programme, zu denen auch PRISM zählt, für viel Geld aufgelegt. Ziel ist die Abwehr und Erkennung möglicher krimineller oder terroristischer Gefahren im In- und Ausland. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass es offenbar ein Eventmodell gibt, dass die US-Dienste bei bestimmten Aktivitäten von Menschen im Internet in Echtzeit informiert. Nach der Darstellung werden zahlreiche Datenströme von Email, Chats, Fotos, Videos, Internettelefonie, Dateiübertragungen, Webkonferenzen via Video und sozialen Netzwerken erfasst und abgespeichert. Mittels gezielter Anfragen können daraus bestimmte Datensammlungen zusammengetragen werden.

Reaktion der Betroffenen

Zwar haben einige große US-Internetfirmen dementiert, einen direkten Zugriff auf die Server und damit auf den gesamten Datenbestand den US-Geheimdiensten zu ermöglichen. Allerdings gibt es bereits Fälle, in denen per US-Gerichtbeschluß die Verschlüsselung offen gelegt werden musste, obwo (vgl. https://www.heise.de/security/artikel/Todesurteil-fuer-Verschluesselung-in-den-USA-1972561.html). In den Fokus gerieten auch hochrangige Politiker wie Francois Hollande oder Angela Merkel. Auf eine offizielle Beschwerde folgte vom damaligen US-Präsidenten als Antwort, dass man jetzt nicht mehr abhören wolle. Auch bleiben die meisten Fragen von Politikern aus der Europäischen Union zumeist unbeantwortet.

Fazit

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